Die Nutzenpotenziale eines PLM hängen stark von der Unternehmensstrategie und den Rahmenbedingungen des Unternehmens hinsichtlich des Marktes, bzw. der Kunden, Zulieferer und Wettbewerber ab. Entscheidend für den Erfolg der PLM-Initiative eines Unternehmens sind die Identifizierung der unternehmensspezifischen Nutzenpotenziale, die auf verschiedenen Ebenen realisiert werden können, und deren Festschreibung in der Strategie für das Produktlebenszyklus-Management.
Durch eine Integration und abgestimmte Nutzung aller lebenszyklusrelevanten Daten sind für Unternehmen große Steigerungen der Unternehmenseffektivität und -effizienz möglich. Neben generellen Zeit- und Kosteneinsparungen existieren zahlreiche Nutzenpotenziale entlang des Lebenszyklus:
- Schneller und effizienter Datenzugriff aller Abteilungen
- Vermeidung von Dateninkonsistenzen
- Sicherstellung eines integren und aktuellen Datenbestands
- Gezieltes Änderungsmanagement (z.B. Statusübergänge, Zugriffsberechtigung)
- Abbildung der Komplexität von Produkten und ihrer Beziehungen zu anderen Objekten (z.B. Dokument)
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- Reduzierung der Teilevielfalt (Wiederverwendung)
- Einhaltung von Standards im Unternehmen (Verwendung und Integration von Normteilen)
- Unterstützung verteilter (Entwicklungs-)Teams (Concurrent Engineerung)
- Unterstützung hinsichtlich Qualitätssicherungsmaßnahmen
Durch die Produktivitäts- und Effektivitätssteigerung in der Unternehmens-, Prozess- und Funktionsebene zeigt das PLM sein Nutzenpotential, welches letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit produzierender Unternehmen entschieden steigert.
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