Funktionen
PLM Funktionen
Die Umsetzung des PLM-Konzeptes erfordert heute leistungsfähige Softwarelösungen, die mit ihren Funktionen die Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette unterstützen. Die hohe Anzahl an PLM-Anbietern ist schwer überschaubar, sodass sich in Fachzeitschriften immer wieder Übersichten finden lassen, die nicht nur die verschiedenen PLM-Anbieter vorstellen, sondern ebenfalls deren Funktionsumfang abbilden.
Aufgrund der Ganzheitlichkeit des PLM-Ansatzes wird schnell verständlich, warum im Laufe der Zeit PLM-Anbieter ihre PLM-Lösungen mit immer mehr Funktionen ausstatten, teilweise auch zum Nachteil der Anwender.
Der Nutzen von PLM liegt auf der Hand, doch viele Unternehmen scheuen sich davor PLM-Lösungen in ihr Unternehmen zu integrieren: Die Vielfalt von PLM-Anbietern sowie die Vielzahl an PLM-Funktionen machen es dem Anwender nicht leicht, den richtigen Anbieter und die richtigen Funktionen auszuwählen, um die Nutzenpotenziale des PLM-Konzeptes effizient zu erreichen.
Um Licht ins Dunkel des Funktions-Dickichts von PLM-Funktionen zu bringen, hat das WZL der RWTH Aachen ein anbieterunabhängiges PLM-Modell entwickelt. Dort werden PLM-Funktionen nach Tätigkeiten klassifiziert, die durch die jeweiligen PLM-Funktionen unterstützt werden sollen.
Im Mittelpunkt steht das Kerndatenmanagement. Dort werden alle Funktionen zusammengefasst, die zur Verwaltung bzw. zum Management von Produktdaten


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dienen. Im Bereich der Produktentstehung lassen sich Funktionen finden, die Daten und Informationen über das Produkt erzeugen. Das Prozessmanagement wird durch Funktionen unterstützt, mit denen sich die Unternehmensprozesse effizienter gestalten lassen. Schließlich werden mit der Systemintegration und -management alle Funktionen zusammengefasst, die den Datenaustausch zwischen verschiedenen IT-Lösungen, selbst über Unternehmensgrenzen hinweg, ermöglichen.
 
   
Navigation\PLM Modell des WZL
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